ich bin wieder hier…

…in meinem Revier… hab mich nur etwas versteckt, wie Westernhagen so schön singt.DSC01868

Ich hab vieles neu erlebt, altes über Bord geworfen und mich selbst weiterentwickelt und vor allem immer wieder damit gehadert, in welche Richtung sich dieser Blog entwickeln soll. Denn ich habe festgestellt, dass ich mich vor allem an meinen Ansprüchen an diesen Blog selbst verloren habe. Viele Ideen schwirrten im Kopf, und doch konnten (oder wollten) sie nicht weitergeführt werden. Das ist einerseits schade, aber ich habe diesen Blog aus einem Grund ins Leben gerufen: für mich und meine Schreiblust. Es schwirren Ideen durch den Raum. Die einen greifen wir, die anderen lassen wir laufen und so sollte es auch mit disem Blog sein. Ich möchte mich nicht weiter unter Druck setzen. Und möchte zusammen mit Menschen die Welt entdecken, egal wie groß oder klein sie sein mag, Hauptsache über Grenzen hinaus.

Ich habe ein spannendes und aufregendes Jahr hinter mir.Voller tiefer Schluchten und Bergaufstiegen und fange gerade an wieder ich selbst zu sein. Es fühlt sich gut an und voller Ansporn, so wie eine große Vorfreude und Spannung aufs neue Jahr. Denn auch hier erwarten mich Hindernisse und Prüfungen, die einen bekannt, die anderen wohl überraschend und ich bin gespannt, was das Jahr 2016 noch für mich bereit hält, außer der „gefürchteten“ 3 vorne! 😉

Auf jeden Fall wird dieser Block etwas bunter, aber auch chaotischer, etwas sinnlicher aber auch nachdenklicher werden.

Ich wünsche allen einen guten Ritsch ins neue Jahr 2016 mit vielen Bestrebungen und Ideen.

Bis bald,

Eure Henny

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Ab in die Blütenflut

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen,

nachdem ich gestern einen ersten Eindruck gegeben habe, wo ich mich rumgetrieben habe, möchte ich euch heute weitere tolle Bilder zeigen, die bei meinem Ausflug gestern entstanden sind.

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eines meiner Lieblingshäuser in unserer Umgebung

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und auf gehts ins Getümmel

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Ja, die tropische Wärme war zu spüren, aber sehr angenehm.

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leider haben die Blätter mich nicht tragen können.

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Spieglein, Spieglein im Wasser, wer ist die schönste Kröte in Bonn?

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Wer möchte kann gerne einmal selbst vorbeischauen:
Meckenheimer Allee 171, 53115 Bonn
Öffnungszeiten der Gärten: Mo-So: 10-18h im Sommer (außer Samstags am Ruhetag), Sonntags mit Eintritt (Erwachsene 3€, Kinder 1€) die Gewächshäuser Mo-Fr: 10-12h; 14-16h, Sonntags 10-17:30h

Bis bald,

Eure Henny

Sommerzeit = Badezeit

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen,

Nachdem ich im letzten Post mich schon nach Neuentdeckungen gesehnt habe, bin ich diese Woche meiner Neugier (und dem Drang nach Abkühlung) gefolgt und habe mit einer Freundin zusammen das erste Freibad in Bonn getestet.

Das Panoramabad (Bonn-Rüngsdorf)

Der erste Eindruck war zunächst…man wird das voll. Die Schlange auf der Straße war schon mal enorm, was aber auch den schlechten Öffnungszeiten geschuldet sein mag, da dieses Bad erst um 12h öffnet und schon wieder sieben Stunden später schließt. Doch erstaunlicher Weise ging alles dann doch ruckizucki und wir waren nach 10 Minuten drin. Und das Warten hat sich gelohnt.  

 Das Bad ist wirklich in einem guten Zustand und sehr gepflegt. Uns wurden gleich gute Schattenplätze empfohlen (ich bin ja kein Grillhähnchen) und auch die Umkleiden und Schließfächer waren sauber und in ausreichender Zahl vorhanden.  Die Becken machen gute Laune und bieten auf kleinerem aber alles ausreichende an Badespass. Einzig für die ganz kleinen Besucher ist zur Zeit das Becken gesperrt und wird umgebaut. 

Auch unseren Badehunger konnten wir als Vegetarier gut stillen, auch wenn die Imbissbude da eher zu wünschen übrig ließ. Wie gut wenn es noch Crêpes und einen Kiosk gibt.

Begeistert war ich zudem vom großen Aufgebot der BademeisterInnen, die dort in ausreichender Zahl und Freundlichkeit zur Verfügung standen.

Und auch die Aussicht lohnt sich, um dem Bad einen Besuch abzustatten.

Alles in allem ein gelungener BadeSpaß. Also rein in die Schwimmsachen und ab ins Bad.

Bis bald, 

Eure Henny

Sommer, Sonne und Rhein

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen,

Wer hat ebenso schöne Erinnerungen, wie man im Sommer an einem der vielen Badeseen in Berlin liegt, im Grunewald sitzt und mit den Freunden quatscht, oder auf mit den kleinen Geschwistern an einer der etlichen Pumpen in Berlin sein Haupt kühlt? All diese Erinnerungen kommen die Tage hier wieder hoch und ich vermisse das gewohnte Pflaster. Doch auch meine neue Wahlheimat hat wunderschöne Ecken an denen ich gerne sitze. Seien es die Rheinauen oder der kleine Park direkt um die Ecke oder der Rhein selbst.

Was ich lediglich vermisse, sind meine liebgewonnenen Bademöglichkeiten. Der Rhein ist zwar fast direkt vor der Nase, doch schwimmen darin traue ich mich nicht. Auch Freibäder gibt es hier zur Genüge, doch bin ich empfindlich was Chlor oder viele Menschen angeht. In solchen Augenblicken sehne ich mich zurück an die Badeseen in Berlin (für mich bevorzugt der Grunewald- oder Tegler See) oder nach meinem kleinen Freibad in Trier-Mertesdorf. Es war klein, aber fein, direkt um die Ecke und wurde von mir vor allem in der Examensphase heiß geliebt. Nun sitze ich hier in meiner schönen Wohnung in Bonn, schmelze in der Sonne und wünsche mir nichts sehnlicher als dieses kleine Schwimmod hier um die Ecke.

In nächster Zeit wird es wohl meine neue Aufgabe werden, die Schwimmbäder der Stadt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, damit ich in größster Hitze-Not weiß, wo ich am besten kühles Nass finde.

Was sind eure Lieblingsplätze?

Bis bald,

Eure Henny

Long long time ago…

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen!

Lange nichts gesehen und trotzdem wieder erkannt? Puh, da bin ich aber erleichtert. Nein im Ernst: So ein Kreativ-Flow ist in den letzten Wochen leider nicht über mich gekommen und daher kann ich es meinen LeserInnen nicht verdenken, dass keine Reaktionen auf meine Einträge kommen. Aber ich bin bereit wieder in die Tasten zu hauen und neuen Themen zu überzeugen. Wirklich!

So bietet sich das heute sehr aktuelle Thema der nie vergessenen Bauvorhaben doch nahezu an, oder? Zur Zeit herrscht in Bonn eine sehr rege Debatte darüber, wie nun das Traumprojekt „Beethoven-Festspielhaus“ doch noch realisiert werden könnte, nachdem sich gestern auch der letzte Sponsor verabschiedet hat. Warum braucht jede Stadt so ein Großprojekt? Hat Bonn nicht genug gelernt aus den Fehlern von Hamburg und Berlin? Schon lange krepeln alleine die beiden Städte herum, ganz zu schweigen von Stuttgart und anderen Konsorten. Liebe BonnerInnen, freut euch, dass ihr keinen zehn Kilometer hohen Schuldenberg damit auf euch zieht, zumal eine Realisierung bis 2020 doch sehr utopisch gewesen wäre. Doch in Bonn herrscht nun Panik, dass man kein schönes Festspielhaus hat und damit keine Festspiele a la Bayreuth fabrizieren kann. Bonn erhält das Erbe Beethovens in jedem Winkel dieser Stadt, da braucht es kein imposantes Schuldengebäude. Wir brauchen nicht immer höhere, tollere, gewaltigere Großprojekte. Überlassen wir es doch lieber anderen Städten, sich mit Großprojekten zu verausgaben und bleiben wir bei dem, was wir können: Schön sein! 🙂

Bis bald,

eure Henny

Lieder gegen Heimweh

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen!

Wer kennt sie nicht, die schreckliche Sehnsucht die uns dann und wann überfällt und uns an unsere Wurzelheimat denken lässt? Das lästige Heimweh packt jeden einmal dann und wann und es ist gut, wenn wir einige Ablenkungen kennen, die uns das Gefühl der Heimat geben können. Vieles hier in der neuen Heimat lässt mich dann und wann an meine Wurzelheimat erinnern, sei es ein Straßenname oder der Gang über einen Wochenmarkt, oder das Treffen von alten Bekannten aus der Wurzelheimat. Um sich dann nicht vollends der Sehnsucht hinzugeben, habe ich für mich eine persönliche Top-5-Liste von Berlin-Liedern erstellt, die mir je nach Stimmung wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern oder mich daran erinnern, was ich keinesfalls vermisse.

Auf Platz 5 kommt für mich ein an dieser Stelle schon bekanntes Lied, dass ich einmal hier gepostet habe, „Berlin stinkt“ von Incredible Herrengedeck. Ein Lied das einen schon immer wieder daran erinnert, was einen an Berlin so nervt und warum man ahezu zärtlich seine Hassliebe mit der Stadt führt.

Auf Platz 4 ein ebenfalls weniger einladendes Lied an die Stadt, dass aber die Hassliebe auf ein Neues sehr gut in Worte fasst: „Schwarz zu Blau“ von Peter Foxx.

Platz 3 ist für mich sowohl ein Rückkehrlied in meine Wurzelheimat als auch das Willkommen-Zuhause-Lied, wenn ich wieder in meinem Zuhause bin: „Wieder hier“ von Marius Müller-Westernhagen

Manchmal überkommt einen doch die große Liebe an die Heimat und so ist für mich ein verdienter zweiter Platz „Dickes B“ von Seeed wie selbstverständlich in meiner Playlist. Denn uns alle überfällt dann und wann der Heimatstolz, oder? ^^

Doch leugnen kann ich es nicht, ick bin ne Berliner-Göre und das Gefühl drückt für mich ein Lied am besten aus: Auf Platz 1 deshalb für mich „Berlin City Girl“ von Calcha Candela.

Was sind für euch eure Musikfavoriten bei Heimweh?

Bis bald,

eure Henny

Wenn die Sehnsucht überwiegt…

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen,

wie ich euch schon schrieb, hatte mich in den letzten Tagen die Sehnsucht nach alten Unitagen eingeholt und ich habe mich auf den Weg ins schöne Trier gemacht. Doch war ich überaus erstaunt, wie viel die Erinnerungen einem das Bild der Stadt vielleicht anders wiedergeben, als sie tatsächlich vor einem liegt. Ich finde die Stadt nach wie vor wundervoll und bereise sie gerne weiter als Besucherin, doch beschlich mich doch ein Gefühl, nicht mehr ganz dorthin zu gehören. Es ist merkwürdig. Man fühlt sich noch nicht völlig angekommen in der neuen Stadt und trauert der alten hinterher, doch besucht man diese wieder, scheint sie auch nicht ganz das zu sein, was einem die Erinnerungen vorgeben. Aber zunächst hier einige Impressionen, damit ihr versteht, was ich meine:

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Und wo man hinsieht, scheint einem immer die Sehnsucht der anderen nach der großen Hauptstadt entgegenzuspringen, die scheinbar immer noch als eine Gütesiegel für Kreativität und Qualität steht (irgendwie amüsant, wenn man mal nur die ganzen gescheiterten Projekte Berlins betrachtet. Die Wuscheligkeit, die oben auf den zu finden ist, gehört übrigens zu einem handgemachten Kiwi mit Namen Sir Walter, den ich hier in meinen Reiseerlebnissen öfter abzubilden gedenke. Auch ihm hat Trier wohl durchaus gut gefallen. Insgesamt habe ich mich immer noch sehr wohl gefühlt, was auch an den Menschen lag, die ich in diesen Tagen um mich hatte. Es wird wohl auch bis auf weiteres immer wieder Sehnsuchtsanfälle nach Trier geben, denen ich das ein oder andere Mal nachkommen werde.

Bis bald,

Eure Henny