Lieblinge der Stadt

Einen wunderschönen guten Morgen an alle (Exil-)BerlinerInnen!

Ich habe heute morgen spontan beschlossen, dass dieser Blog eine neue Kategorie vertragen könnte. Ich nennne sie „Lieblinge der Stadt“. Dahinter verbirgt sich einiges, was ich trotz meines langen Exils immer noch zu schätzen weiß. Darunter kleine oder größere Schätze, Straßen, „Geheimtipps“ und kleine charmante Ecken meiner Wurzelheimat.

Heute widmen wir uns dem typisch Berliner Döner.

Ja, auch wenn dies zunächst ein etwas merkwürdiger erster Eintrag sein mag, so scheint er für mich doch sehr essentiell zu sein, denn in keiner anderen Stadt habe ich bislang solche Döner gegessen wie in Berlin. Alleine die Füllung macht hierbei einen entscheidenden Unterschied aus.

Während vor allem in den westlichen Regionen Deutschlands das fleischige Produkt mit Weißkraut und einer eigenartigen Kräuterknoblauchsauce gegessen wird, hat der Berliner Döner eine für mich ganz eigene Mischung aus Rotkraut, scharfer Sauce, viel knusprigen Fleisch und gutem Brot (zumindest beim Dönermann unseres Vertrauens, wenn wir einmal wieder die Stadt erobern).

In keiner Region schmeckte mir der Döner so gut wie zu Hause. Viele Jahre lang hatte er zudem noch einen erstaunlichen Preisvorteil, der sich aber in den letzten Jahren durch zahlreiche Fleischskandale erheblich minimiert hat. Vielleicht ist es die Melancholie, die dahinter steht, aber nirgends fand ich bislang in Deutschland einen Döner, der den Vergleichen aus der Heimat standhalten konnte. Daher ist der Berliner Döner für mich bis heute einer der Lieblinge der Stadt, dem ich nicht widerstehen kann, wenn ich in der Stadt bin.

Wie geht es euch mit regionalen Spezialitäten? Schmecken sie euch auch in der Heimat am besten?

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