Long long time ago…

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen!

Lange nichts gesehen und trotzdem wieder erkannt? Puh, da bin ich aber erleichtert. Nein im Ernst: So ein Kreativ-Flow ist in den letzten Wochen leider nicht über mich gekommen und daher kann ich es meinen LeserInnen nicht verdenken, dass keine Reaktionen auf meine Einträge kommen. Aber ich bin bereit wieder in die Tasten zu hauen und neuen Themen zu überzeugen. Wirklich!

So bietet sich das heute sehr aktuelle Thema der nie vergessenen Bauvorhaben doch nahezu an, oder? Zur Zeit herrscht in Bonn eine sehr rege Debatte darüber, wie nun das Traumprojekt „Beethoven-Festspielhaus“ doch noch realisiert werden könnte, nachdem sich gestern auch der letzte Sponsor verabschiedet hat. Warum braucht jede Stadt so ein Großprojekt? Hat Bonn nicht genug gelernt aus den Fehlern von Hamburg und Berlin? Schon lange krepeln alleine die beiden Städte herum, ganz zu schweigen von Stuttgart und anderen Konsorten. Liebe BonnerInnen, freut euch, dass ihr keinen zehn Kilometer hohen Schuldenberg damit auf euch zieht, zumal eine Realisierung bis 2020 doch sehr utopisch gewesen wäre. Doch in Bonn herrscht nun Panik, dass man kein schönes Festspielhaus hat und damit keine Festspiele a la Bayreuth fabrizieren kann. Bonn erhält das Erbe Beethovens in jedem Winkel dieser Stadt, da braucht es kein imposantes Schuldengebäude. Wir brauchen nicht immer höhere, tollere, gewaltigere Großprojekte. Überlassen wir es doch lieber anderen Städten, sich mit Großprojekten zu verausgaben und bleiben wir bei dem, was wir können: Schön sein! 🙂

Bis bald,

eure Henny

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