Back to the roots?

Hallo meine lieben ExilberlinerInnen,

gerade in den letzten Wochen habe ich mich häufig gefragt, ob es nicht besser wäre, wieder in die Heimat zurückzukehren. Hier habe ich nun einmal einige Gründe des für und wider aufgelistet!

Gründe, die dafür sprechen:

  • Familie (Unsere Familien sind immer noch hauptsächlich in Berlin und wir sind doch sehr verbunden mit ihnen und ich vermisse vor allem meinen Kleinen sehr)
  • Freunde (viele unserer Schulfreunde wohnen immer noch in Berlin und Umgebung,  mit denen wir immer noch viel kommunizieren und sie so oft wie möglich treffen, wenn wir in der Heimat sind)
  • Beruf (vor allem nun als Quereinsteigerin bietet Berlin gute Möglichkeiten in einen neuen Berufzweig einzusteigen, da hier immer noch der größte Teil an neuen Trends und Möglichkeiten offen steht. Zudem arbeitet mein Mann hier viel mit unterschiedlichen Bloggern und Spieleclubs zusammen und test dort seine neuen Produkte)

Gründe, die dagegen sprechen:

  • Familie (auch wenn wir unseren Familienmitgliedern immer noch sehr nahe stehen, genießen mein Mann und ich die Unabhängigkeit, die wir durch unseren Weggang gewonnen haben. Wir haben unseren Horizont erweitert und sind nicht auf dem Niveau des „Berlin geht über alles“ stecken geblieben. Das mögen wir sehr, auch wenn das einige nicht nachvollziehen können oder wollen ;-))
  • Freunde (Wir haben in den vergangenen Jahren viele neue liebe Menschen kennengelernt,die wir nicht missen möchten und deren Nähe wir sehr genießen. Wir wohnen jetzt für uns in sehr guter Nähe zu Ihnen und können unsere Liebsten auf diesen Weise gut erreichen, auch wenn wir gerne noch bei anderen Personen nahe wohnen würden. Aber man kann ja nicht alles haben, gell? Wenn es jetzt noch einen Inercrosse-Verein in Bonn geben würde, wäre alles wohl perfekt!)
  • Beruf (für meinen Mann bietet sich NRW einfach am besten an, seine Spiele zu vermarkten und im größten Gebiet testen zu können, um damit viele Leute zu erreichen. Und ich habe das Rheinland mit seiner kurzen Distanz zu anderen Städten zu schätzen gelernt, auch wenn ich im Herzen wohl ein Moselaner bleiben werde. Da wir so zentral wohnen, gibt es für uns immer Möglichkeiten zu arbeiten und so unseren Lebensraum gestalten zu können.

Ihr seht, dass sich die Argumente bislang die Waage halten und keines wirklich überwiegen kann. Solange sich keiner der Punkte in die eine oder andere Richtung stärker gewichtet, ist also diese Entscheidung wohl erstmal eine hypothetische, und wird aber weiterhin immer wieder abgewogen werden müssen.

Bis dahin bleiben wir aber Exilberliner mit Leib und Seele!

Bis bald, eure Henny

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ich bin wieder hier…

…in meinem Revier… hab mich nur etwas versteckt, wie Westernhagen so schön singt.DSC01868

Ich hab vieles neu erlebt, altes über Bord geworfen und mich selbst weiterentwickelt und vor allem immer wieder damit gehadert, in welche Richtung sich dieser Blog entwickeln soll. Denn ich habe festgestellt, dass ich mich vor allem an meinen Ansprüchen an diesen Blog selbst verloren habe. Viele Ideen schwirrten im Kopf, und doch konnten (oder wollten) sie nicht weitergeführt werden. Das ist einerseits schade, aber ich habe diesen Blog aus einem Grund ins Leben gerufen: für mich und meine Schreiblust. Es schwirren Ideen durch den Raum. Die einen greifen wir, die anderen lassen wir laufen und so sollte es auch mit disem Blog sein. Ich möchte mich nicht weiter unter Druck setzen. Und möchte zusammen mit Menschen die Welt entdecken, egal wie groß oder klein sie sein mag, Hauptsache über Grenzen hinaus.

Ich habe ein spannendes und aufregendes Jahr hinter mir.Voller tiefer Schluchten und Bergaufstiegen und fange gerade an wieder ich selbst zu sein. Es fühlt sich gut an und voller Ansporn, so wie eine große Vorfreude und Spannung aufs neue Jahr. Denn auch hier erwarten mich Hindernisse und Prüfungen, die einen bekannt, die anderen wohl überraschend und ich bin gespannt, was das Jahr 2016 noch für mich bereit hält, außer der „gefürchteten“ 3 vorne! 😉

Auf jeden Fall wird dieser Block etwas bunter, aber auch chaotischer, etwas sinnlicher aber auch nachdenklicher werden.

Ich wünsche allen einen guten Ritsch ins neue Jahr 2016 mit vielen Bestrebungen und Ideen.

Bis bald,

Eure Henny